Unsere Geschichte

In seiner 50-jährigen Existenz hat Montair weltweit hochwertige Prozessanlagen an verschiedene Industrien geliefert. Obwohl die Technik natürlich nicht stillsteht, sind der Einsatz und die Flexibilität des Teams heutzutage noch ebenso groß wie zu Beginn 1971.

Der rote Faden in der Geschichte von Montair ist, dass das Unternehmen immer eine kundengerechte Lösung für eine Prozessaufgabenstellung kreiert.

- Gründer Joop van Stratum

2015

Montair entwickelt einen Lagerungs- und Transportbehälter für nuklear kontaminierte Harze aus Kernkraftwerken. Dieser Behälter erhält den Namen CINTIA®. Diesem Entwurf werden Entwürfe zugrunde gelegt, die von der Transnubel NV in Belgien erworben wurden.

01.09.2021

Montair feiert sein 50-jähriges Bestehen.

2020

Montair macht einen Neubeginn unter dem Namen Montair Environmental Solutions B.V. Der neue Geschäftsführer Tom van Asten (seit 2018 bei Montair tätig) beginnt voller Energie mit der Umstrukturierung des Unternehmens. Das Know-how und die Kompetenz der Mitarbeiter, die im Laufe der Jahre erlangt wurden, bilden die Grundlage.

2019

Montair und Entwicklungspartner Belgoprocess erhalten zusammen Patente für die PRIME-Technologie; diese technologische Entwicklung kann dafür sorgen, dass überall auf der Welt Nuklearabfall aus der Erzeugung von Kernenergie reduziert und auch sicherer und sauberer gelagert werden kann.

2019

Montair liefert - als Subunternehmen des Joint ventures Iberdrola – Belgoprocess - die Plasmaanlage für die Verarbeitung radioaktiven Abfalls des Kernkraftwerks Kosloduj (KNPP) in Bulgarien. Es ist die weltweit zweite Industrieanlage, nach der Schweiz, in der eine hochmoderne Plasmatechnologie zur Verarbeitung radioaktiven Abfalls zum Einsatz kommt. Montair ist bei diesem Projekt für die Abgasnachbehandlung zuständig.

2019

Montair übergibt als Generalunternehmer das vorbildliche Projekt für Canon (Océ). In diesem Projekt wurde die neue Tintentechnologie von Canon (Océ) auf UV-Basis entwickelt, entworfen und realisiert.

2018

Montair beginnt zusammen mit Engie Fabricom am Projekt IPM für NIRAS. Bei diesem Projekt wird eine völlig neue Fabrik zur Verarbeitung von Nuklearabfall der belgischen Kategorie A geschaffen, um diesen zur langfristigen Lagerung aufzubereiten. Dabei ist Montair für den überwiegenden Teil der mechanischen Anlagen wie Transporttrolleys, automatisierte Kontaminierungsmessung und -analyse, die Auf- und Abnahme von Deckeln und automatisierte Mörtelabfüllstationen zuständig.

2017

Montair liefert die chemische Bäderanlage zur Dekontamination an Jacobs E&C Ltd. Mit dieser Anlage können halbautomatisch, jedoch mit völligem Schutz des Operators, nuklear kontaminierte Teile getrennt und gereinigt werden.

2016

Montair entwickelt einen Lagerungs- und Transportbehälter für nuklear kontaminierten Schlamm aus Kernkraftwerken, der den Namen CONSUS® erhält.

2016

Manders Industries investiert in die Erweiterung der Montagehalle um einen speziellen Bereich für die F&E-Aktivitäten bzgl. PRIME.

2015

In Auftrag der NUKEM Technologies GmbH fertigt Montair Strahlungstrenntüren mit einer Stärke von 30 und 140 mm. Dabei handelt es sich um automatische Türen aus massivem Stahl, die in einer Nuklearanlage als Abschirmung zwischen zwei Räumen genutzt werden.

2015

In Auftrag von Nutricia entwickelt Montair eine Abfüllstation, an der Packungen für Säuglingsnahrung steril nachgefüllt werden können. Sie ist mit der Produktionslinie mit automatischer Ab- und Zufuhr der Verpackungen gekoppelt.

2014

Für die NUKEM Technologies GmbH baut Montair einen Lagerungsbehälter für nuklear kontaminierte Harze einschließlich Ankopplungssystemen.

2011

Manders Industries investiert in die Modernisierung des Gebäudes und die Erweiterung der Büroräume.

2009

Im Auftrag von Parker fertigt Montair einen Acceptance Test Stand zur automatischen Prüfung von Druck und Temperatur. Auch die Stickstoff- und Sauerstoffanteile von Aerospace- und Industriemodulen (Membranfilter) werden getestet.

2008

Die Montair Andersen B.V. wird von Manders Industries übernommen und der Manders Group hinzugefügt. Das Unternehmen wird unter dem Namen Montair Process Technology BV fortgesetzt.

2007

Für Urenco Nederland fertigt Montair eine Tailwater (Rückwasser)-Erzeugungsanlage. Diese Anlage erzeugt Tailwater. Es wird zur Verdünnung radioaktiven Abwassers verwendet, das bei Urenco aus verschiedenen Prozessen kommt.

2006

Zur Demontage von Ultrazentrifugen von Urenco Nederland stellt Montair eine Reinigungslinie her, sodass Urenco nach der Demontage möglichst viel nicht kontaminierten Materials abtransportieren kann.

2006

Montair Andersen entwickelt und realisiert eine Verarbeitungsanlage für chemischen Abfall für BeeA’h, ein Unternehmen in Saudi-Arabien, das in der petrochemischen Industrie tätig ist. Diese Anlage sorgt für die Verbrennung schädlicher fester Stoffe, Flüssigkeiten und Schlämme. Einschließlich einer kompletten trockenen und nassen Abluftreinigung zur Reduktion von Emissionen.

2006

Für Parker Filtration and Separation baut und installiert Montair eine Kunststofffaserfertigungslinie in einem explosionsempfindlichen Raum (ATEX-Zone). Mit den hergestellten Kunststofffasern kann aus der Umgebungsluft Sauerstoff und Stickstoff abgeschieden werden. Diese Fasern werden in Filtern eingesetzt, mit denen die Sicherheit von Brennstofftanks in der Luftfahrt gewährleistet ist.

2006

In Zusammenarbeit mit Océ erfolgt eine Maßstabserweiterung einer Pilotanlage aus der Forschung & Entwicklung hin zu einer Fertigungslinie zur Herstellung von Cobalt Pearl-Tinte.

2004

In Auftrag der KEU GmbH sorgt Montair für die Luftreinigung bei der Verbrennung von Salzsäure und schwefeldioxidhaltigen Gasen bei einem pharmazeutischen Unternehmen.

2004

In Auftrag der KEU GmbH sorgt Montair für die Luftreinigung bei der Verbrennung von Salzsäure und schwefeldioxidhaltigen Gasen bei einem pharmazeutischen Unternehmen.

2001

Montair baut einen Windtunnel für TNO, in dem Armeekleidung auf Gasdichtigkeit geprüft wird. Jährlich übernimmt Montair hier die Instandhaltung.

2001

Für MSD fertigt Montair eine vollautomatische Waschanlage zur Nassreinigung und anschließenden Trocknung von Produktträgern aktiver Stoffe.

1999

Für die Lurgi Entsorgung GmbH auf Madeira baut Montair eine Müllverbrennungsanlage gekoppelt mit einem Abgaskessel und einer halbtrockenen Reinigung von Abgasen. Diese Anlage verarbeitet Krankenhaus- und Tierabfälle für die ganze Insel Madeira und einen Teil Portugals.

1997

Die Schering AG, das heutige Unternehmen Bayer, beauftragt Montair mit dem Engineering und der Fertigung eines Venturi mit einem (sauren) Gaswäscher, gekoppelt mit einem basischen Festbettreaktor. Er sorgt für die Abluftreinigung bei der Verbrennung schädlicher Gase und Flüssigkeiten.

1996

Für die Königliche Marine Den Helder sorgt Montair für eine Änderung und Erweiterung der Bäderreihe zur Reinigung von Teilen von Schiffsmotoren.

1994

Montair entwickelt und produziert erstmals eine Verbrennungsanlage zur Verbrennung von Krankenhausabfall. Dieses Projekt verläuft in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Außenministerium, da es in Tschechien realisiert wird.

1992

Für Monsanto Antwerpen entwickelt und liefert Montair in weniger als 1 Jahr das größte je von Montair gebaute Luftreinigungssystem. Dabei handelt es sich um eine Anlage zur Abscheidung von ABS-Stoffteilchen. Montair erstellte ein maßstabsgerechtes Modell (1:10), mit dem verifiziert wurde, dass die Wünsche und Anforderungen des Kunden korrekt im Entwurf verarbeitet waren, bevor die definitive Anlage in Produktion genommen wurde.

1991

Océ erteilt den Auftrag zur Entwicklung und Herstellung einer Reinigungslinie zur Nassreinigung und Trocknung von Kopierapparaten. Nach der Reinigung werden die Kopierapparate überholt und wiederverwendet. Montair zeigt schon frühes Engagement, kreislaufwirtschaftlich mit Kunden mitzudenken.

1990

Für Vlisco fertigt Montair die erste sehr große Abluftreinigungsanlage zur Filterung von Gasen, die beim Bedrucken von Stoffen freigesetzt werden (Essigsäure und Harzpartikel). Die Anlage muss aufgrund der Abmessungen mit einem Spezialtransport am Wochenende transportiert werden.

1989

Montair Andersen regelt für Topps Tilburg eine komplette Galvano- und Reinigungslinie zur Überholung von Flugzeugmotorteilen. Außerdem fertigt Montair einen Prüfstand zur Durchführung von Tests an Flugzeugmotoren.

1983

Unter Berücksichtigung zunehmend strengerer Umweltregeln und des Bedarfs an einer Maßstabsvergrößerung wird Andersen Partner von Montair. Der Firmenname wird Montair Andersen BV.

1981

Das erste betriebsbereite Projekt wird realisiert: eine komplette Abluftreinigung einer Kanalreinigungsanlage in Vlaardingen.

1979

Es fand die erste Zusammenarbeit mit dem in Atlanta ansässigen Unternehmen Andersen 2000 statt. Dieses Unternehmen ist auf den Entwurf und die Fertigung industrieller Abluftgaswäscher und Absorber spezialisiert.

1978

Joop van Stratum ändert den Firmennamen in Montair van Stratum. Dieser Name repräsentiert gut die Kombination von Montage und reiner Luft (Air). Die Produktentwicklungen gelangen in eine Stromschnelle und der Apparatebau wird intensiviert.

1975

Durch das Wachstum des Betriebs wachsen auch die Belegschaft und der Maschinenpark. Umzug in das heutige Gebäude an der Heuvelsestraat in Kronenberg.

1973

Der erste Schritt zur Luftreinigung durch die Kombination von Heißluftöfen mit einem HEPA-Luftfiltersystem für reine Luft (Clean air) in den Geflügelställen. Außerdem wird das Montageunternehmen Pionier in der Herstellung von Edelstahl-Handschuhkästen (Isolatoren).

01.09.1971

Gründung des Montageunternehmens Van Stratum. Der Inhaber Joop van Stratum setzt die Instandhaltung, Reparatur und den Bau von Maschinen für Kunden des Unternehmens fort, das sein Vater 1970 beendete. Dieses Unternehmen fertigte u. a. Heißluftöfen und Ventilatoren für Hühnerställe und Gewächshäuser.